Hallo Calymann und willkommen im Forum! Wir hatten dieses Thema ja schon mal gemeinsam an anderer Stelle.
Ambulante Pflege ist eigentlich prädestiniert, um an der integrierten Versorgung teilzunehmen. Die Patienten werden häufig vorher und hinter her von einem Pflegedienst begleitet, so dass es einen engen Kontakt gibt. Das heißt zum Beispiel in der Vorbereitung auf einen Kranenhausaufenthalt:
Der Patient kann vom Pflegedienst und Hausarzt auf den Aufenthalt vorbereitet werden - im Krankenhaus besucht und die Entlassung geplant werden - und nach dem Kranenhausaufenthalt weiter betreut werden.
Das ist echtes Casemanagement - nämlich das Managen eines Falles. Anbieten würden sich multimorbide Patienten, Patienten mit chronischen Wunden oder MS bzw. ALS.
Die ambulante Pflege ist unterschiedlich beteiligt. Das hängt so ein bischen von eigenem Engagement ab. Wenn Pflege nicht aktiv ist, passiert auch nichts. In Hamburg scheinen die dort wesentlich aktiver zu sein.
Zitat von ZoomPflege muss sich exponieren. Jammern hilft nicht.
Hallo, das stimmt - vielleicht sollte sie eher manchmal explodieren (und nicht jammern!) Vorallem muss erstmal ein eigenes Wissen (also fundiertes - und nicht einfach übernommenes) geschaffen werden. Wir haben in der Pflege ein Wissen von über hundert Jahren - nur manchmal ist es vor 99 Jahren stehen geblieben. Dabei ist so viel Kompetenz da - wenn es mit Wissen untermauert wird! Lieben Gruß Lars